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Behandlungsschwerpunkt Neurodermitis

Die Behandlung der Neurodermitis in der chinesischen Medizin ist eine Domäne der chinesischen Heilpflanzentherapie. Aus Sicht der chinesischen Medizin handelt es sich bei der Neurodermitis um eine Erkrankung, die im Inneren des Menschen entsteht und sich in der Haut zeigt. Aus diesem Grund ist der zentrale Therapieansatz die Behandlung von innen mit chinesischen Heipflanzen und nicht wie in der Schulmedizin die äußerliche Anwendung meist cortisonhaltiger Salben.

Hauptsymptome der Neurodermitis sind die ausgeprägte Rötung und Trockenheit der Haut sowie der quälende Juckreiz. Der Juckreiz ist besonders nachts sehr stark, führt oft zu Schlafdefizit und lässt häufig erst nach, wenn man sich blutig gekratzt hat.

Behandlung der Haut von innen mit Heilpflanzen

Aus Sicht der chinesischen Medizin sind dies Hinweise auf einen massiven "Hitze"-Prozeß im Körper. In den chinesischen Arzneimittelbüchern finden sich weit über hundert Heilpflanzen, welche die Eigenschaft haben, solche "Hitze"-Prozeße zu kühlen. Davon haben sich etwa dreißig besonders für die Behandlung der Neurodermitis bewährt. Das herausragende Mittel ist die Rehmanniawurzel (Rehmanniae radix) ein Braunwurzgewächs. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie besonders tiefgreifende "Hitze"-Prozeße wirksam kühlt. Zugleich ist sie die am stärksten befeuchtende Heilpflanze der chinesischen Medizin.

Die gute Wirksamkeit von chinesischen Heilpflanzen bei Neurodermititspatienten wurde bereits vor zwanzig Jahren in einer aufsehenerregenden Studie nachgewiesen und in einer der wichtigsten Fachzeitschriften, dem Britischen "Lancet" veröffentlicht. Die Akupunktur hat sich vor allem zur Beruhigung von Juckreiz bewährt. Dies konnte erst kürzlich (2012) in einer Studie eines deutschen Hautarztes wissenschaftlich dokumentiert werden.

Die Prognose einer Behandlung mit chinesischer Medizin ist in leichteren Fällen häufig sehr gut. Auch in schweren und therapieresistenten Fällen sind bei konsequenter Behandlung Langzeiterfolge möglich. In der Regel erstreckt sich eine Behandlung über mindestens vier bis sechs Monate.